Zora &  Momo

Zora
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Zum Größenverhältnis....

Momo

Zora fiel aus dem Kobel, - welcher unter dem Dach eines Hauses gebaut war, - von großer Höhe direkt aufs Pflaster. Als sie gefunden wurde, hielt man sie zuerst für tot. Leider war es aufgrund der Höhe nicht möglich die Kleine zurück in den Kobel zu legen
Äusserlich waren keine Verletzungen zu erkennen, was aber innere Verletzungen nicht ausschloss.

Zora hatte bei Ankunft starken Durchfall, war aufgrund dessen dehydriert und zusätzlich auch noch erkältet. Alter ca. 4 Wochen, Gewicht: 50 gr. - Die Augen hatte sie gerade erst geöffnet.

Die Kleine musste die ersten beiden Tage “zwangsernährt” werden, doch am dritten Tag trank sie bereits freiwillig ihre Milch.

 

 

 

 

Die Medikamente schlugen gut an und die Kleine hat auch schon zugenommen.
Sie wird aber vermutlich ein eher zartes und kleineres Eichhörnchen bleiben, denn ihr Knochenbau ist nicht vergleichbar mit dem eines anderen Hörnchens in diesem Alter.

 

 

Ein  nur wenig jüngeres Hörnchen, dass 2 Tage später einzog, wog 60 gr. und ist von eher normaler bis kräftiger Statur..........

...und diesem nur wenige Tage jüngere Hörnchen habe ich den Namen “Momo” gegeben.

Die sehr dunkle Eichkatze ist ca. 4 Wochen alt, wog bei Ankunft 60 gr. und hatte die Augen noch geschlossen.

Momo wurde von einer Katze “apportiert” und auch hier ist es erstaunlich, dass sie keine sichtbaren Verletzungen davon trug. Da sie bisher gut trinkt und die Verdauung keine Probleme macht, gehe ich davon aus, dass sie auch keine inneren Verletzungen davon getragen hat.

 

Beide kuscheln nun gemeinsam.

kuscheln

“Milchmädchen!”

Milchmädchen Zora
Milchmädchen Momo

Beide wurden in dem Alter noch Nachts gefüttert und nach Zora hätte ich den Wecker stellen können. Sie hatten bereits schön zugenommen und Momo hatte wenige Tage später die Augen geöffnet.

Kurz vorm Umzug aus der Transportbox in den Mäusekäfig

...klettern üben. (Zora suchte sich dafür den dünnsten Ast im Käfig aus.)
Gar nicht so leicht ! ;-)

Auch Momo zeigt nun längere Wachphasen, auch wenn sie insgesamt immer noch mehr schläft als Zora.

Zora ist nun recht aktiv und animiert die jüngere Momo immer wieder zum spielen....

Momo war im Spiel noch etwas unbeholfen, aber das änderte sich recht schnell

Für die große Innenvoliere ist es noch etwas zu früh, denn beide
müssen erstmal......

Am Zwiebak wurde erstmal nur geleckt, was die Konsistenz stark veränderte. (Das Stück sah hinterher aus wie ein Schmetterlingskonkon) Erst etwas später begann sie an einem anderen Zwiebak-Stück herum zu knabbern.

Momo ist nun gut 6 Wochen alt und verzichtet freiwillig auf die Nachtmahlzeit. (Das bedeutet für mich endlich mal wieder sechs bis sieben Stunden am Stück durchschlafen!)

...und hin und wieder gelingt ihr das auch. Momos Motorik und Koordination ist aber noch nicht soweit fortgeschritten wie Zoras und es ist interessant zu beobachten, was wenige Tage Altersunterschied doch in der Entwicklung eines Eichhörnchenbabys bedeuten

Nach dem Umzug in die Innenvoliere dürfen die beiden nun auch den Wintergarten inspizieren und unter Kontrolle frei umher flitzen. Zora ist sehr aufgeweckt und macht von dem Auslauf regen Gebrauch. Momo wird noch etwas schneller müde und verkrümelt sich gerne unter die Kissen, wenn sie genug vom spielen und herumtoben hat. Beide haben bereits ersten Sicht- und Rufkontakt zu den hinzugekommenen Eichhörnchen Fred, Wilma und Barney

Zora turnt begeistert in der Voliere herum...

...und Momo probiert zum ersten Mal eine Weintraube

Zora trank bereits aus dem Schälchen ihre Milch, als Momo noch die Spritze bevorzugte.

Ein paar Tage vorm Umzug ins Auswilderungsgehege...

...kann man sie bei Freilauf keine Sekunde mehr aus den Augen lassen!

Am 22. Juli konnten beide ins Auswilderungsgehege umziehen

Hörnchenschlafplatz

Als Schlafplatz wählten sie die Naturstamm-Nisthöhle

Ein riesiges Loch für eine kleine Nuss ! ;-)

Kleine Walderdbeeren schmecken ausgezeichnet

Momo war anfangs noch etwas gehemmt....

...doch wenig später untersuchte sie bereits den Futterplatz

Frische Blätter schmecken auch...

...und bringen Abwechslung auf den Speiseplan

Momos Liebllingsplatz

Zeit um ins Bett zu gehen

Am 8. August 2011 wurden Zora und Momo ausgewildert

Noch etwas unschlüssig, welcher Weg der Beste ist, entschied sich Zora ..

...für den Sprung von der Regenrinne in den Fliederbaum

Momo war ebenso unschlüssig und wählte dann den Weg von oben....

...über Dach und Tau in die Bäume

Zora kam nochmal für zwei Nächte zurück ins Gehege, Momo schlief gleich auswärts. Da zur Zeit die Haselnuss-Sträucher in der Umgebung voll mit Nüssen sind, haben die Hörnchen wenig Veranlassung zum futtern zurück ins Gehege oder an die Futterplätze zu kommen. Zora sehen wir noch hin und wieder in der Zeder, Momo ist verschwunden.