Der Bau des zweiten Auswilderungsgeheges

Durch die Einnahmen auf dem Weihnachtsmarkt Mittelgründau 2009, (Verkaufs- und Informationsstand), war ein Großteil des Geldes für ein neues Auswilderungsgeheges zusammen gekommen. Durch den strengen Winter, aber vor allen Dingen durch die Schulterverletzung meines Mannes, welche zwei Operationen nach sich zog, sah es gar nicht so aus, als würde das Projekt “Naubau” im Jahr 2010 noch vollzogen werden können.

Doch Rettung nahte, in Form von mehreren Helfern, und nur so war es möglich, dass das neue Gehege doch noch gebaut werden konnte.

Wir können Anja und Olaf, Herrn Lothar Sedler und Herrn Werner Richter, (Vogelschutzgruppe Breitenborn eV 1964), Sybille und Christina und unserem Sohn René gar nicht genug für ihre tatkräftige Unterstützung danken.

Das Gehege ist sehr schön geworden und die Findelkinder die nach Fertigstellung hier eintrafen konnten in das neue Gehege einziehen..
 
 
 Wie alles begann:

Erst mal mussten verschiedene Pampasgräser-Stauden weichen.
Ein Kraftakt, welcher mir tagelang Muskelkater bescherrte. Zuvor wurden Teichfolie und ca. 1000 (gefühlte bzw. geschleppte) Steine in allen Größen und Formen entsorgt / weggeräumt.
 

Die Stauden waren weg, die Löcher zu füllen, die Hanglage etwas auszugleichen. Nur wie? Weder hatten wir einen Anhänger noch eine Anhängerkupplung, geschweige denn Erde

Nach langerm herumfragen und betteln, “Wer hat Erde übrig und könnte uns evtl.....” kam mir der Gedanke den Bürgermeister unserer Gemeinde um Hilfe zu bitten. Ein Anruf genügte und wir bekamen vom Bauhof gratis ca. 2 cbm Mutterboden angeliefert. Auf dem oberen Bild ist schon ein Teil Erde weggefahren

Anja und Olaf kamen extra von weit her angereist um uns zu helfen, die Erde an Ort und Stelle zu befördern. Irgendwann hegte ich den Verdacht, dass jemand heimlich immer wieder auffüllte, was wir runterfuhren, denn es schien kein Ende zu nehmen. Nach 23 vollen Schubkarren, habe ich aufgehört zu zählen.....

Pause muss auch mal sein..... “Olaf du machst das schon goldrichtig !”

Dann sah das Ganze so aus !

Unser Sohn nahm Maß und schlug die Bodenhülsen rein

“Mach ja keinen Murks!”  ;-)

Hier bin ich dabei Furchen für die Holzpalisaden zu ziehen
Dass man das besser mit einem Spaten macht war mir klar, nur fehlte mir die Muskelkraft, da überall Steinchen und Schotter die Sache erschwerten
 

Dann kamen unsere Retter! Herr Sedler und Herr Richter gingen  sehr professionell vor und hatten die Palisaden recht schnell und gleichmäßig in die Erde geklopft.

Die ersten Pfosten sind drin!  Die Bauanleitung wird “studiert

Was die beiden Vogelschützer leisteten verdient größten Respekt !!

Die erste Rolle Draht...
Nun war schon zu erkennen, was das mal werden sollte

Die Tür ist auch schon drin

Die Schulter war soweit wieder belastbar, dass Rainer die Holzwände anbringen konnte

Eichhörnchen Auffangstation

Geschafft ! Wir sind sehr zufrieden und möchten uns noch mal bei allen Helfern recht herzlich bedanken!

Eichhörnchen Auswilderungsgehege