Fred, Barney &  Wilma

Barney

Fred

Wilma

(Am Tag der Ankunft: Man kann Barneys geschwollenen Unterbauch erkennen)

Diese drei Hörnchen wurden in einer Tierarztpraxis abgegeben und von der TA-Helferin die erste Zeit versorgt. Als Fred, Barney und Wilma zu uns kamen, hatten sie bereits ein gutes Gewicht, wobei Fred ein besonders kräftiger Eichkater ist. Wilma wog knapp 100 gramm, Barney 102 gramm, und Fred brachte stolze 130 gramm auf die Waage.
 
Zur Vorgeschichte:
Eine Katze, die sich für den Kobel interessierte, verscheuchte anscheinend die Mutter, so dass die Kleinen, - als sie Hunger bekamen -, unruhig wurden und im Kobel umher wuselten. Die Drei drohten aus dem Nest herab zu stürzen und der Katze genau vor die Füße zu fallen. Daraufhin wurden sie eingesammelt und in die Praxis gebracht.

Wie sich bei genauer Begutachtung herausstellte, hatte Barney vermutlich eine ältere Nabelinfektion, die den unteren Bauchraum sowie den Genitalbereich in Mitleidenschaft gezogen hatte; denn der gesamte Unterbauch war stark geschwollen, verhärtet (incl. Penis) und gerötet. Er bekam sofort ein schnell wirksames Cortisonpräparat (Prednisolon) und bekam zusätzlich 2 x täglich ein Antibiotikum.  (Chloromycetin-Palmitat)
Es wies auch alles darauf hin, dass sich die Babys gegenseitig am Geschlechtsteil gesaugt hatten, denn auch Fred hatte einen vergrößerten, verhärteten Penis und daher leichte Probleme beim “pieseln”.

2 Tage nach Einzug hatte sich bei Barney Eiter im Unterbauch gebildet, der dann ausgedrückt werden konnte. Die Hoffnung, dass sich kein neuer bildet, erfüllte sich erstmal nicht.

Er war aber - genau wie seine Geschwister -putzmunter, hatte sehr guten Appetit wir sind immer wieder am staunen, was Eichhörnchen alles so wegstecken. Ein insgesamt sehr aktives Trio für das Alter.

Vorsorglich wurden die Drei die erste Zeit noch zum schlafen getrennt, denn jedes Hörnchen in einen verschließbaren dünnen Leinenbeutel zu stecken, um sie so dennoch gemeinsam in eine Fleecemütze zu legen, (Körperkontakt ohne direkte Berührung, was das “andocken” verhindert), dafür waren die Babys leider schon zu groß / zu alt.

Wilma

Wilma

Fred

Fred

Barney

Barney

Nachdem zum ersten Mal der Eiter ausgedrückt wurde, bekam Barney zusätzlich 2 x täglich Nekrolyt-Salbe in die Wundöffnung gedrückt.

2 Tage später sah bei Bruder Fred der Genitalbereich wieder vollkommen normal aus

Nachdem zum dritten Mal Eiter herausgedrückt wurde, zeigte sich ein tieferes Loch.
Daraufhin wurden kleine AB-Kegel in die Öffnung gebracht. Barney ließ sich das alles ohne Probleme gefallen. Ein tapferer Bursche !

Ich separierte Barney und ließ ihn nur unter Aufsicht mit seinen Geschwistern im Wintergarten spielen. (Die Gefahr das die Geschwister an seiner Wunde leckten, war nicht zu unterschätzen.) Während Fred und Wilma Nachts im Häuschen mit normalem Nistmaterial schliefen, musste er in einem anderen Käfig auf Zellstoof schlafen, da die Gefahr, dass Dreck (Nistmaterial) in die Wunde kam, zu groß war.
Er bekam noch ein paar Tage länger das Antibiotikum oral und jeden Tag wurde die Kruste eingeweicht und anschließend Salbe in die Öffnung gedrückt. Nach 10 Tagen war das Loch fast zu und ohne weitere Eiteransammlung. (Beim letzten Tiearztbesuch konnte nur noch ein halber Kegel in die Öffnung hineingeschoben werden.)
Er darf nun wieder zusammen mit seinen Geschwistern in die große Innenvoliere und mit ihnen im Häuschen schlafen  

Barney

Wilma & Barney

Was riecht da so gut?

Fred

Wilma

Blitzschnell wurde der frische Champion in Sicherheit gebracht

Ein paar Tage später durften die Drei ins Auswilderungsgehege umziehen

Fred Wilma

Fred untersucht einen Liegeplatz

Wilma am Futterplatz

Barney Fred & Barney

Barney hat die auf dem Boden vertreuten Haselnüsse gefunden und bringt sie in Sicherheit

Fred und Barney lassen sich die Weintrauben schmecken

Barney

Wilma

Wilma hat auch Haselnüsse gefunden

Barney

Man sieht bei Barney nur noch ein ganz klein wenig Grind am Unterbauch. Nun muss nur noch ein wenig Fell nachwachsen

Wilma  & Phillip
Der Neuzugang hat es ihr angetan

Das Tau ist zum spielen sehr gut geeignet

Wima
Barney
Fred

Frische Hainbuchenblätter- und Samen schmecken ausgezeichnet !

Mitte August wurden das Trio ausgewildert

Fred

Fred

Wilma

Wilma

<  Da ist auch noch einer !

Den ganzen Tag wird von den Hainbuchensamen genascht....ohne Pause rieselt es vom Baum !